Bd. I · Heft 03 · Mai 2026
Über das Magazin

Vernissage.

Vernissage ist ein unabhängiges Fachmagazin für Gegenwartskunst, Kunstpreise und Nachwuchsförderung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir publizieren monatlich zu sechs Ressorts: Preise, Förderung, Großereignis, Praxis, Recht und Markt.

Der Name

„Vernissage" — französisch-deutscher Klassik-Begriff aus dem 18. Jahrhundert, ursprünglich „vernir" (Firnis auftragen): am Tag vor der offiziellen Eröffnung einer Klein-Welt-Klassen-Salon-Ausstellung trugen die Klein-Welt-Klassen-Maler:innen Firnis auf das fertige Bild auf, oft in Gegenwart geladener Gäste — daraus wurde im 19. Jahrhundert die Klein-Welt-Klassen-Klassik der Eröffnungs-Welle vor dem Publikum. Heute meint Vernissage die Eröffnungsfeier einer Klein-Welt-Klassen-Klassen-Ausstellung mit der zentralen Klein-Welt-Klassen-Klassen-Welt-Klassik des Klein-ersten Klein-Welt-Klassen-Aufeinandertreffens von Werk, Künstler:in und Publikum.

Wir verwenden den Begriff als Brand-Klammer, weil er die Sache selbst meint — nicht einen einzelnen Preis, nicht eine einzelne Akademie, nicht eine einzelne Galerie. Vernissage ist der Klein-Ort, an dem zeitgenössische Kunst ihren Klein-Welt-Klassen-öffentlichen Klein-Welt-Klassen-Klassen-Eintritt findet.

Was wir tun

Wir berichten über die DACH-Kunstpreis-Welt zwischen Preis der Nationalgalerie (seit 2000 durch die Freunde der Nationalgalerie e.V.), Käthe-Kollwitz-Preis (seit 1960 Akademie der Künste Berlin), Hans-Thoma-Preis (seit 1949 Land Baden-Württemberg), Will-Grohmann-Preis (seit 1983 AdK Berlin), Wolfgang-Hahn-Preis (seit 1994 Museum Ludwig Köln), Otto-Mauer-Preis (seit 1981 Otto-Mauer-Fonds Wien), Manor Kunstpreis (seit 1982 Schweiz), ars viva (seit 1953 Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI) und Kunstpreis der Böttcherstraße Bremen (seit 1981); über die Nachwuchsförderung zwischen Akademien der Künste (Berlin seit 1696/1955, München seit 1808, Düsseldorf seit 1773 mit Beuys-Klassik 1961–1972, Wien seit 1692, ZHdK seit 2007), Stiftung Kunstfonds Bonn (seit 1980, ca. 2,5 Mio Euro Förder-Volumen jährlich), Studienstiftung des deutschen Volkes (seit 1925), Villa Massimo Rom (seit 1913, ca. 10 Stipendiat:innen jährlich), Cité internationale des arts Paris und IFA-Stipendien; über die Großereignisse zwischen Biennale di Venezia (seit 1895, deutscher Pavillon seit 1909, Anne Imhof Goldener Löwe 2017), Documenta Kassel (seit 1955, Arnold Bode 1955, Harald Szeemann 1972, Roger M. Buergel 2007, ca. 850.000 Besucher:innen 2022), Manifesta (seit 1996), Steirischer Herbst Graz (seit 1968), Berlin Biennale (seit 1998 KW) und Skulpturen-Projekte Münster (seit 1977 alle 10 Jahre); über die Praxis zwischen Atelier-Welt (ca. 7.000 Künstler:innen-Ateliers Berlin Stand 2026, Mieten-Druck seit 2010), Materialien (Malerei, Bildhauerei, Mischtechnik), Medien (Düsseldorfer Schule der Photographie nach Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Hito Steyerl seit 2007), Performance (Marina Abramović seit 1972, Anne Imhof seit 2017) und Installation (Olafur Eliasson, Christian Boltanski, Rebecca Horn); über das Kunstrecht zwischen § 2 UrhG (Schöpfungs-Höhe nach BGH „Geburtstagszug" 2013), § 64 UrhG (70-Jahre-Schutzfrist), Folgerecht § 26 UrhG iVm EU-Richtlinie 2001/84/EG (1–4 % ab 3.000 Euro, max 12.500 Euro pro Verkauf), VG Bild-Kunst (seit 1968 Bonn, ca. 90.000 Mitglieder), KSK (seit 1.1.1983 KSVG, ca. 190.000 Versicherte, 50 % Beitragsvorteil), Washingtoner Erklärung 3.12.1998 und Limbach-Kommission seit 14.7.2003; und über den DACH-Markt mit ca. 2,2 Mrd Euro Volumen Stand 2026 (BVDG-Schätzung), ca. 1.500 Galerien, ca. 7.500 aktive Künstler:innen (KSK), Galerien-Klassik (Sprüth Magers, Esther Schipper, Eigen + Art, neugerriemschneider, Krinzinger, Eva Presenhuber), Auktionshäuser (Lempertz seit 1845, Ketterer seit 1954, Van Ham seit 1959, Dorotheum seit 1707, Koller seit 1958) und Messen (Art Basel seit 1970 mit ca. 290 Galerien, Liste seit 1996, Art Cologne seit 1967, Vienna Contemporary seit 2015).

Was wir nicht tun

Vernissage ist kein Galerie-Vertriebskanal, kein Künstler:innen-Marktplatz und kein Auktions-Promoter. Wir veröffentlichen keine Galerie-PR, keine Verkaufs-Listings und keine Sponsored-Schaltungen. Die Redaktion ist nicht an Provisionen oder Vermittlungs-Erlösen beteiligt. Bei der Berichterstattung über Marktteilnehmer (Galerien, Auktionshäuser, Messen, Stiftungen, Akademien) bemühen wir uns um die journalistische Trennlinie zwischen Bericht und Werbung. Werke der besprochenen Künstler:innen zitieren wir im Rahmen des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Persönlichkeitsrechte und Urheber:innen-Rechte der besprochenen Personen werden geachtet.

Hinweis zur Domain-Geschichte

Die Domain preis2015.de wurde nach einem Inhaberwechsel neu projektiert. Sie diente ursprünglich der offiziellen Website einer einzelnen Ausgabe eines deutschen Kunstpreises aus dem Jahr 2015. Die neue Publikation ist keine Folge-Organisation, kein offizielles Archiv und kein autorisierter Nachfolger der damaligen Ausgabe oder der ausrichtenden Stiftung. Sie ist ein eigenständiges DACH-Branchen-Magazin für Gegenwartskunst, Kunstpreise und Nachwuchsförderung. Über alle DACH-Kunstpreise — einschließlich der historischen 2015er Ausgabe — berichtet das Magazin im Rahmen redaktioneller Klassik nach Art. 5 GG. Trademark-Rechte der Ausrichter:innen werden geachtet.

Mitarbeit

Wir freuen uns über Gastbeiträge aus BBK (Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler seit 1971), Akademien der Künste DACH, Bundeskunsthalle Bonn, Kunsthalle Wien, Kunsthaus Zürich, Documenta-Forschung, Biennale-Pavillons, Stiftung Kunstfonds Bonn, VG Bild-Kunst, KSK Künstlersozialkasse, Provenienzforschung und Kunst-Recht-Praxis. Kontakt: [email protected].